Healing Rooms Deutschland e.V.

"Wir befinden uns in der Tradition Jesu"

In den Neu-Anspacher "Healing Rooms" beten Rolf Keusen und seine Mitarbeiter für die Heilung Kranker

NEU-ANSPACH (cju). Man müsse es sich ein wenig wie in einer Arztpraxis vorstellen. Der Klient kommt zur Anmeldung, wo er einen Fragebogen zur Anamnese. Also zur Krankengeschichte ausfüllt. Er werde über Risiken und Nebenwirkungen aufgeklärt, warten eine Weile, um dann im Behandlungszimmer mit zwei Mitarbeitern zu beten. Beten? Ja, beten. Denn Healing Rooms in der Christus Kirche sind natürlich nur im weitesten Sinne analog der Arbeitsweise eines Arztes zu verstehen. "Wir befinden uns in der Tradition Jesu", führt Rolf Keusen aus, der die Healing Rooms in dem Räumen der evangelisch-freikirchlichen Gemeinde mitbegründete. Seit drei Jahren wird immer auf Wunsch von Betroffenen für deren Heilung gebetet.

Das Prinzip basiert darauf, dass Körper und Seele eine Einheit bilden und einer weiteren spirituellen Ebene Raum gegeben werden soll. Dabei gehe es nicht um "Hokuspokus und Räucherstäbchen". Körperliche Symptome werden genau so ernst genommen wie seelische Beschwerden. Aber darauf legt Keusen großen Wert, man möchte, dass Klienten auch weiterhin zu ihrem Arzt oder Therapeuten gehen, eine Behandlung nicht etwa ohne Rücksprache mit dem Mediziner abbrechen.

Und och etwas: Es könne eintreten, dass die betreffende Krankheit besser werde, es müsse aber nicht so sein. Keusen erzählt von einer Besucherin der kalifornischer Healing Rooms, deren Ausdauer doch noch belohnt worden sei: Wegen ihrer Blindheit habe sie immer wieder um Heilung gebetet, doch ein ums andere Mal wurde ihr das Augenlicht nicht wiedergeschenkt. Erst nach dem 84. Besuch der Gemeinde in Santa Maria habe sie schließlich wieder sehen können.

Ob sie weiterhin zu den "Heilenden Räumen" gekommen ist? Mann kann durchaus davon ausgehen, dass anscheinend nicht nur Not, sondern auch die Atmosphäre für Klienten ein wichtiger Faktor ist. "Viele fühlen sich wohl bei uns und kommen auch dann, wenn sie ihr Anliegen erfolgreich zu Ende haben bringen können", so Rolf Keusen.

Er weiß, dass im Winterhalbjahr die Resonanz weniger ausgeprägt ist, weil viele von außerhalb kämen und dann den Weg in den Taunus scheuten. Im Sommer und Frühjahr gebe es mitunter sehr starken Andrang von Hilfesuchenden.
"Wir rechnen für eine durchschnittliche Behandlung etwa 30 Minuten" erzählt Keusen "das kann aber auch länger dauern." Wenn dann wirklich in den Räumen die Wartenden überhandnehmen, werden alle fünf zur Verfügung stehenden Räume genutzt, außerdem bemüht man sich dann auf die strikte Einhaltung der halben Stunde. 

Wichtig ist ihm und seinen Mitarbeitern dabei, dass es sich niemals um vorgefertigte Gebetstexte, sondern individuell und auf den Klienten abgestimmte Wortlaute handle. Bemerkenswert sei dabei auch, dass nach Auskunft der Healing Room-Anbieter diejenigen, die nicht allzu viel mit Gott und Religion am Hut haben, anscheinend besonders schnell zum Erfolg gelangen. "Die wissen genau, wofür wir beten sollen und haben keinerlei Vorbelastungen", glaubt Keusen.

Er macht allen Mut sich spirituellen Lösungen nicht zu verschließen wollen, die Healing Rooms zu besuchen. Sie sind dienstags an 17:00 - 19:30 Uhr geöffnet. "Wer bis 19:30 kommt, wird auch garantiert an diesem Tag drankommen", so Keusen. Und noch eines versichert er: "Es wird garantiert eine Verbesserung eintreten, eine Verschlechterung schließen wir aus." Kosten entstehen keine, auch wenn freiwillige Spenden möglich sind. Auch wenn keine Wunder erwartet werden - für total unwahrscheinlich hält das Team sie natürlich nicht."
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